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10.10.2017 Schäfer-Wolf:Menschen mit Migrationshintergrund sollen zur akzeptierten Normalität werden

Menschen mit Migrationshintergrund sollen zur akzeptierten Normalität in unserem Bundesland Saarland und in Deutschland werden, so Schäfer-Wolf

Grußwort Vizepräsidentin des DRK Landesverbandes Saarland, Margarete Schäfer-Wolf, zur BASiS-Veranstaltung am Dienstag, dem 10.10.2017  in Saarbrücken

 

Auszüge der Rede von Vizepräsidentin Margarete Schäfer-Wolf zur Flüchtlingsarbeit des Roten Kreuzes im Saarland    

"Als Vizepräsidentin des Roten Kreuzes im Saarland und damit als Vertreterin einer der größten Organisationen der Zivilgesellschaft freue ich mich ganz besonders, dass ich heute so viele Menschen in den Räumlichkeiten der HTW begrüßen kann, die sich dadurch auszeichnen, dass sie tagtäglich durch aktive Hilfe die Situation von Menschen, die aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten ins Saarland gekommen sind, versuchen zu verbessern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ein lebenswertes Leben in unserer Gesellschaft zu leben.  

Gerade jetzt stellen wir wiederum fest, dass wir permanent über die Medien mit dem Thema „Flüchtlinge“ konfrontiert werden in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Für uns jedoch, und damit spreche ich für das Rote Kreuz und mit Sicherheit auch für alle anderen Organisationen, die in der Betreuung von geflüchteten Menschen schon seit Jahren, nicht erst seit dem Jahre 2015, aktiv tätig sind, bedeutet ausschließlich der Grundsatz, dass wir den Menschen, die den Weg hierher gefunden haben, in welcher Form auch immer, die Hilfe zukommen lassen, die sie brauchen, unabhängig von ihrem Status, unabhängig von ihrem Herkunftsland, unabhängig von ihrer Nationalität und unabhängig von ihrer Religion und den jeweiligen Positionen der politischen Parteien. Notleidende Menschen erhalten von den Wohlfahrtsverbänden im Saarland, die Bereich der Betreuung von Flüchtlingen tätig sind, Hilfe, soweit dies die jeweilige Organisation mit ihren Mitarbeitern leisten kann, aber auch viele Einzelpersonen, Vereine und Gruppen haben sich zum Ziel gesetzt, den notleidenden Menschen zu helfen.  

Wir setzen uns dafür ein, dass die hier ankommenden Menschen unsere Einwanderungsgesellschaft als eine Gesellschaft erkennen, die sich orientiert an Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Solidarität. 

Menschen mit Migrationshintergrund sollen zur akzeptierten Normalität in unserem Bundesland Saarland und in Deutschland werden." 

 

 

10. Oktober 2017 13:05 Uhr. Alter: 66 Tage