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DRK LV Saarland

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Termine DRK Ausstellung "Menschen setzen Zeichen" - Jubiläumsjahr 2016

DRK Ausstellung "Menschen setzen Zeichen"

 

Kreissparkasse Saarpfalz

Talstrasse 30

662424 Homburg

Veranstaltungszeitraum:

07. Juni 2016 bis 24. Juni 2016

 

Sparkasse Neunkirchen

Hammergraben 5

66538 Neunkirchen

01. August 2016 bis 31. August 2016

 

Sparkasse Merzig-Wadern

Schankstrasse 7

66663 Merzig-Wadern

01. September 20126 bis 30. Septebmer 2016

 

Sparkasse Saarbrücken

Neumarkt 17

66117 Saarbrücken

04. Oktober 2016 bis 21. Oktober 2016

 

Landratsamt Sankt Wendel

Mommstrasse 21-31

66606 Sankt Wendel

01. November 2016 bis 30. November 2016

 

Als Öffnungszeiten gelten die offiziellen Zeiten der Sparkassen

und des Landratsamtes.

Ein biographischer Text von 7, die in der Ausstellung gezeigt werden - konzeptioniert von Heike Weber, LV Saarland, Michael Schwarz, OV Erbach-Reiskirchen und Leusel Meyer, OV Püttlingen !

150 Jahre Rotes Kreuz an der Saar – Menschen setzen Zeichen! Rotkreuzschwester Barbara Jung vom Mutterhaus Saarbrücken

Barbara Jung war eine der zahlreichen Rotkreuzschwestern, die im Krieg einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hatten, weil sie für Hilfe und Nächstenliebe standen und etwas Menschlichkeit in die Kriegszeit brachten. Dabei war diese Berufung alles andere als romantisch: Rotkreuzschwestern wurden in Kriegszeiten in Lazaretten dort eingesetzt, wo sie gebraucht wurden. Sie sahen viel Leid und waren Situationen ausgesetzt, die viel mehr als pflegerische Kenntnisse erforderten. Dennoch war es für viele nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung, wie in dem Fotoalbum von Barbara Jung nachzulesen ist. Spricht sie dort doch liebevoll von den verwundeten Soldaten als „meine Schäfchen“.

Barbara Jung wurde am 12. April 1912 geboren und wuchs in Selbach an der Nahe im Kreis St. Wendel auf.

Noch vor dem 2. Weltkrieg stieg sie als Schülerin in das Schwesterleben ein und betreute in Saarbrücken eine ältere Dame. Von 1940 bis 1944 war sie zum Wehrmachtssanitätsdienst im Kriegslazarett in Nancy (Frankreich) als Stations- und OP-Schwester herangezogen worden bis sie dann nach Polen in ein Kriegslazarett in der Nähe von Warschau abkommandiert wurde. Dort begannen turbulente Zeiten, in denen sie viel erlebt hat, und von denen sie später ihren Kindern nach dem sonntäglichen Mittagessen immer wieder mal die eine oder andere Geschichte erzählte. So beispielsweise, dass sie in den letzten Kriegsmonaten bei vielen Verletzten die Körpertemperatur hin zum Fieber manipulierte. Damit wollte sie die verwundeten Soldaten vor dem sicheren Tod schützen. Denn einmal pro Woche kam eine SS-Abordnung durch das Lazarett und bestimmte – unabhängig von der Schwere der Verwundung und der Länge der Genesungszeit – wer gesund genug war, um wieder an die Front zu marschieren. Fiebernde Soldaten wurden bei der „Visite“ prinzipiell für untauglich befunden und bekamen oftmals einen Genesungsurlaub.

Das Lazarett in Polen wurde – als die Russen immer näher rückten – noch nach Dänemark evakuiert, wo das gesamte Lazarett mit allen Kranken, Schwestern und Ärzten in englische Kriegsgefangenschaft kam; ein Teil wurde nach England verlegt und Barbara Jung kam -  nach einigem Hin und Her – nach  Bedburg-Hau in Nordrhein-Westfalen. Dort lernte sie ihren zukünftigen Mann – Matthias Kerpen – kennen. Sie heiratete, wurde Ehefrau und Mutter und verstarb aufgrund der Strapazen ihres Lebens bereits im Jahre 1972.

 

Barbara Kerpen, geb. Jung, ist eine der Biographien, die im Jubiläumsjahr im Rahmen der Ausstellung  „150 Jahre Rotes Kreuz an der Saar – Menschen setzen Zeichen!“ präsentiert werden. Sie hat als Rotkreuzschwester in den schrecklichen Kriegsjahren den verletzten Soldaten im Zeichen des Roten Kreuzes Menschlichkeit geschenkt und Hoffnung gegeben. Stellvertretend für alle Rotkreuzschwestern sprechen wir dafür unseren Dank und unsere Anerkennung aus.

Weitere Termine für die Öffentlichkeit - Jubiläum 2016

Großveranstaltung des DRK in Saarbrücken

Samstag, 10. September 2016

Gelände vor Karstadt

Gelände vor Europa-Galerie

Zuwegung zum Hauptbahnhof

Alle Aufgabenfelder werden präsentiert.

Aktionen, Infostände, Fahrzeuge, Übungen

Weitere Informationen folgen zeitnah.